Sebastian Herrmann lebt in Stuttgart und schloss sein Studium der evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik Tübingen ab. Seine Ausbildung führt er derzeit im Rahmen eines Masters in Chordirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen fort. Zudem studiert er Schulmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Zu seinen prägenden Lehrer:innen in den Fächern Chor- und Orchesterdirigieren zählen u. a. Manfred Schreier, Hannes Reich, Veronika Stoertzenbach, Mihály Zeke und Michael Alber. Zusätzlich bekam er wichtige dirigentische und musikalische Impulse in Unterricht und Meisterkursen bei Wolfgang Schäfer, Dieter Kurz, Jörg Breiding, Anne Kohler, Hans-Christoph Rademann und Frieder Bernius.
In Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation studierte er bei Jens Wollenschläger, Johannes Mayr und Martin Kaleschke. Sängerisch ausgebildet wurde er von der Sopranistin Ulrike Härter, Teru Yoshihara und Thomas Scharr.

Sebastian Herrmann singt als Tenor in verschiedenen Vokalensembles und Chören, unter anderem im Kammerchor Stuttgart (Frieder Bernius) und im Bundesjugendchor (Anne Kohler), dem nationalen Auswahlensemble des Deutschen Musikrats. Weitere Zusammenarbeiten verbinden ihn mit dem Deutschen Jugendkammerchor und dem figure humaine kammerchor Stuttgart.

Beim Akademischen Chor und beim Kammerchor Camerata Vocalis des collegium musicum der Eberhard-Karls-Universität Tübingen war er als Korrepetitor und Probenassistent tätig und leitete den Chor am Leibniz Kolleg der Universität Tübingen.

Seit 2016 leitet Sebastian Herrmann den Kammerchor Oberaspach und seit 2018 den Chor der Universität Stuttgart-Hohenheim. Beim Knabenchor collegium iuvenum Stuttgart übernahm er 2020 die Stelle des musikalischen Assistenten. Weitere Engagements als Chorleiter führten ihn unter anderem an die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart.

Im Deutschen Musikrat engagiert er sich kulturpolitisch als Mitglied des Bundesfachausschusses Zukunftswerkstatt und im Vorstand des Bundesjugendchores.

 

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